Verantwortlicher für:
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| Gruppenarbeit |
Öffentlichkeitsarbeit |
Manfred Fensch
Suchtkrankenhelfer
Tel.: 05362 4850
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Rolf Biermann
Suchtkrankenhelfer
Tel.: 05361 774489
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Gruppe für suchterkrankte Frauen
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Die Suchtkrankenselbsthilfe war in den ersten Jahren ihres Bestehens sehr
männlich ausgeprägt. Das bedeutete, dass der Mann als Betroffener im Mittelpunkt
stand und die Frau als Angehörige ihn begleitete. Vereinzelt gab es auch
sucht erkrankte Frauen und männliche Angehörige. Eine Weiterentwicklung der
inhaltlichen Arbeit in unserer Selbsthilfegruppe war die Anerkennung der
Co-Abhängigkeit und die Problematik der verschiedenen Rollen. Mehrere Faktoren
haben dann dazu beigetragen, dass immer häufiger auch Frauen sich zu ihrem
Suchtmittelmissbrauch bekannten und Hilfe suchten.
Seit September 2002 gibt es auf Initiative von Heike und mir eine homogene
Gruppe für abhängigkeitserkrankte Frauen. Einmal im Monat ist unser Angebot
verbindlich für alle anwesenden betroffenen Frauen während der normalen Gruppenstunde.
Unsere Gruppe ist eine Ergänzung zu unserem Gesamtkonzept,
Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Inhaltlich beschäftigen wir uns mit dem Thema Sucht,
Abhängigkeit, körperliche und psychischen Krankheiten, lernen nein zu sagen, mit
seinen Ressourcen bewusst zu leben, Konflikte aus zu halten, neue Bereiche
für sich zu entdecken.
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Margit Milark
Suchtkrankenberaterin
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Elke Gruber
Suchtkrankenhelferin
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Da wir alle die Verschwiegenheit praktizieren, gibt es in unserer Gruppe ein großes
Vertrauen untereinander. So kann jede Frau das berichten was ihr auf dem Herzen liegt und
woran sie vielleicht arbeiten möchte. Wir bereiten uns zwar auf die Gruppenstunde vor,
aber Störungen haben Vorrang. Am Anfang und zum Ende hat jede Teilnehmerin die Möglichkeit
mit wenigen Worten ihre Befindlichkeit zu schildern. Eine positive Atmosphäre, ein
gegenseitigen Annehmen und Aushalten, ein Zuhören und Mitfühlen, ein spiegeln ohne Wertung
und ein Auseinandersetzen mit der eigenen momentanen Situation: wo stehe ich, wo will ich hin
und wie kann ich dies vielleicht erreichen. Heike und ich sind froh und stolz, dass wir
unsere Gruppe regelmäßig anbieten können und sie auch innerhalb der Selbsthilfegruppe ihren
Platz gefunden hat. Zum Schluss möchte ich noch an unsere wundervolle Anni erinnern.
Sie war aktiv am Aufbau unserer Gruppe beteiligt, sie hat uns ermuntert, unterstützt und
machte Mut mit ihrer Offenheit, besonders für Frauen am Anfang ihres Weges. Im April vor
zwei Jahren haben wir uns von ihr verabschiedet, aber in unseren Herzen lebt sie weiter.
(Margit Gr.2)
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Gruppe für suchterkrankte Männer
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Parallel zur Suchterkrankten Frauen treffen sich Männer einmal
im Monat verbindlich in der Männergruppe.
Männern fällt es in der Regel sehr schwer, Gefühle zu
zeigen und zu äussern, und über die eigene Befindlichkeit zu
sprechen Dies gilt besonders dann, wenn die Partnerin aus der durch
den Alkoholmissbrauch belasteten Beziehung anwesend ist.
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Frank Hoch (Giovanni)
Suchtkrankenhelfer
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Jürgen Gutmann
Suchtkrankenberater
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Die Männergruppe bietet den Rahmen, Themen,
die in den gemischten Gruppen so nicht angesprochen werden zu bearbeiten.
Des Weiteren bietet die Gruppe die Möglichkeit, "männerspezifische"
Probleme und Folgen der Alkoholkrankheit anzusprechen.
Natürlich beschäftigen wir uns auch mit den Alltäglichkeiten,
mit denen "Mann" auf dem Weg in ein alkoholfreies Leben konfrontiert wird.
(Giovanni)
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Angehörigengruppe
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Im Laufe der Zeit, in der wir mit einem suchtkranken Partner leben,
verändert sich auch unserer eigenes Leben und Verhalten.
Meist merken wir es selbst nicht. Wir verfallen in die Co-Abhängigkeit.
Co-Abhängigkeit ist eine Primärerkrankung an der alle leiden, die mit einem
Suchterkrankten leben.
Typische Symptome sind z.B. Hilflosigkeit (Scham), Zukunftsangst, Existenzangst,
stilles Leiden, Passivität, Vernachlässigung der eigenen Person, Kontrolle,
Lügen usw.
Je mehr sich der Alkoholkranke bemüht, den "Stoff" zu beschaffen, zu trinken,
desto mehr konzentriert sich der Partner (Co-Abhängige) auf den Trinker,
auf sein Verhalten und seinen Alkoholkonsum.
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Elisabeth Komander
Suchtkrankenhelferin
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Jutta Fensch
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Das eigene Verhalten ändert sich in Folge dessen: wir fangen an, dem trinkenden
Partner nachzuspionieren,
sorgen krankhaft für Frieden und schränken alle Aktivitäten außerhalb der
Familie ein,
stehen selbst im Schatten des alkoholisierten Partners, unser Selbstwertgefühl geht verloren.
Um aus dieser Misere herauszukommen, haben wir die Angehörigengruppe, in der wir
unsere Erfahrungen miteinander austauschen um uns aus der Co-Abhängigkeit zu lösen.
Das Anliegen der Angehörigengruppe ist, dass wir Co-Abhängige,
unsere eigene Identität und unser Selbstwertgefühl wieder finden, so dass wir die
Verantwortung für das eigene Leben wieder selbst in die Hand nehmen können.
(Elisabeth und Jutta)
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Allgemeine Frauengruppe
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Für Frauen, die in der Suchttkrankenhilfe Fallersleben e.V. gesunden
konnten, bieten wir eine Frauengruppe an.
Bei dieser Beisammensein tauschen wir uns aus über Themen, die
speziell uns Frauen beschäftigen und interessieren.
Hier ist das Thema "Alkohol" zwar nicht tabu, steht jedoch nicht im
Vordergrund.
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Heike Nowak
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Elisabeth Komander
Suchtkrankenhelferin
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In Zeitlich lockerer Folge kommen wir zusammen und sprechen über
uns. Nachdem der Alkohol nicht im Mittelpunkt der Familie
steht, können wir uns wieder auf uns besinnen und schauen, was uns
gut tut und was wir evtl. ändern können und wollen.
(Heike)
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Seniorengruppe
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Nach ihrer langjährigen Suchtkrankenbetreuung entstand auf Initiative von Waltraut
und Siegfried Blach -Gruppengründer der Suchkrankenhilfe Fallersleben e.V.- die
Seniorengruppe "Flotte Senioren". Die Gruppe besteht z. Zt. aus 26 Personen.
Diese flotten Senioren haben viele Jahre an den Gruppenstunden der Suchtkrankenhilfe
Fallersleben teilgenommen. Zum größtem Teil auch heute noch.
Die "Flotten Senioren" treffen sich an jedem 1. Freitag im Monat. Jedes
Mitglied bringt sich ein, sei es Kaffee und Tee kochen, Tische eindecken, aufräumen
um die Räume, wie angetroffen, wieder ordentlich zu hinterlassen.
Wir lösen Ratespiele und Denksportaufgaben, die unser Gedächtnis trainieren.
Sehr oft gibt es auch noch eine kleine Geschichte, die uns etwas über den Sinn
des Lebens vermittelt. Es ist schön, wenn wir gemeinsam und in gemütlicher Atmosphäre
zusammenkommen bei Kaffee und Kuchen.
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Elke Gruber
Suchtkrankenhelferin
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Helga Martinez Font
Suchtkrankenberaterin
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Viel Freude haben wir bei unseren Ausflügen, Exkursionen und Veranstaltungen.
All das verbessert unsere Lebensqualität. Wie alt wir auch sind, wir brauchen einander
und können uns gegenseitig viel geben, und all das erhält auch unsere Abstinenz.
Ab dem 1. Juli 2010 haben Waltraut und Siegfried Blach die Seniorengruppe an Elke Gruber
übergeben. Das Gründungspaar verlässt Fallersleben und wird seinen Lebensabend
in Bayern verbringen. Für die schöne Zeit zum Wohle der älteren Generation
sagen wir Beiden Danke schön.
Die flotten Senioren werden den Kreis im Sinn von Waltraut und Siegfried Blach fortführen.
Elke
1. Juli 2010
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