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Suchtkrankenhilfe Fallersleben e.V.

Hoffmannstr. 7 (2.Stock)
38442 Wolfsburg - Fallersleben
Unsere Gruppenstunden:
Mittwoch und Sonntag
17.30 bis 20.30 Uhr
Tel.: 05362 5777
Fax:05362 947667
E-Mail: Suchtkrankenhilfe-Fallersleben@Wolfsburg.de

Möchten sie uns schreiben, oder mit uns in Verbindung treten, klicken sie bitte hier

Jürgen Gutmann Wilfried Nowak
Jürgen Gutmann
Suchtkrankenberater
Tel.: 05362 4897
Wilfried Nowak
Tel.: 05362 52533


Verantwortlicher für:
Gruppenarbeit Öffentlichkeitsarbeit
Manfred Fensch
Manfred Fensch
Suchtkrankenhelfer
Tel.: 05362 4850
Rolf Biermann
Rolf Biermann
Suchtkrankenhelfer
Tel.: 05361 774489


Gruppe für suchterkrankte Frauen


Die Suchtkrankenselbsthilfe war in den ersten Jahren ihres Bestehens sehr männlich ausgeprägt. Das bedeutete, dass der Mann als Betroffener im Mittelpunkt stand und die Frau als Angehörige ihn begleitete. Vereinzelt gab es auch sucht erkrankte Frauen und männliche Angehörige. Eine Weiterentwicklung der inhaltlichen Arbeit in unserer Selbsthilfegruppe war die Anerkennung der Co-Abhängigkeit und die Problematik der verschiedenen Rollen. Mehrere Faktoren haben dann dazu beigetragen, dass immer häufiger auch Frauen sich zu ihrem Suchtmittelmissbrauch bekannten und Hilfe suchten. Seit September 2002 gibt es auf Initiative von Heike und mir eine homogene Gruppe für abhängigkeitserkrankte Frauen. Einmal im Monat ist unser Angebot verbindlich für alle anwesenden betroffenen Frauen während der normalen Gruppenstunde. Unsere Gruppe ist eine Ergänzung zu unserem Gesamtkonzept, Ziel ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Inhaltlich beschäftigen wir uns mit dem Thema Sucht, Abhängigkeit, körperliche und psychischen Krankheiten, lernen nein zu sagen, mit seinen Ressourcen bewusst zu leben, Konflikte aus zu halten, neue Bereiche für sich zu entdecken.
Margit Milark
Margit Milark
Suchtkrankenberaterin
Elke Gruber
Elke Gruber
Suchtkrankenhelferin
 
Da wir alle die Verschwiegenheit praktizieren, gibt es in unserer Gruppe ein großes Vertrauen untereinander. So kann jede Frau das berichten was ihr auf dem Herzen liegt und woran sie vielleicht arbeiten möchte. Wir bereiten uns zwar auf die Gruppenstunde vor, aber Störungen haben Vorrang. Am Anfang und zum Ende hat jede Teilnehmerin die Möglichkeit mit wenigen Worten ihre Befindlichkeit zu schildern. Eine positive Atmosphäre, ein gegenseitigen Annehmen und Aushalten, ein Zuhören und Mitfühlen, ein spiegeln ohne Wertung und ein Auseinandersetzen mit der eigenen momentanen Situation: wo stehe ich, wo will ich hin und wie kann ich dies vielleicht erreichen. Heike und ich sind froh und stolz, dass wir unsere Gruppe regelmäßig anbieten können und sie auch innerhalb der Selbsthilfegruppe ihren Platz gefunden hat. Zum Schluss möchte ich noch an unsere wundervolle Anni erinnern. Sie war aktiv am Aufbau unserer Gruppe beteiligt, sie hat uns ermuntert, unterstützt und machte Mut mit ihrer Offenheit, besonders für Frauen am Anfang ihres Weges. Im April vor zwei Jahren haben wir uns von ihr verabschiedet, aber in unseren Herzen lebt sie weiter.

(Margit Gr.2)


Gruppe für suchterkrankte Männer


Parallel zur Suchterkrankten Frauen treffen sich Männer einmal im Monat verbindlich in der Männergruppe.
Männern fällt es in der Regel sehr schwer, Gefühle zu zeigen und zu äussern, und über die eigene Befindlichkeit zu sprechen Dies gilt besonders dann, wenn die Partnerin aus der durch den Alkoholmissbrauch belasteten Beziehung anwesend ist.

Giovanni Hoch
Frank Hoch
(Giovanni)
Suchtkrankenhelfer
Jürgen Gutmann
Jürgen Gutmann
Suchtkrankenberater
 

Die Männergruppe bietet den Rahmen, Themen, die in den gemischten Gruppen so nicht angesprochen werden zu bearbeiten. Des Weiteren bietet die Gruppe die Möglichkeit, "männerspezifische" Probleme und Folgen der Alkoholkrankheit anzusprechen.
Natürlich beschäftigen wir uns auch mit den Alltäglichkeiten, mit denen "Mann" auf dem Weg in ein alkoholfreies Leben konfrontiert wird.


(Giovanni)


Angehörigengruppe

Im Laufe der Zeit, in der wir mit einem suchtkranken Partner leben, verändert sich auch unserer eigenes Leben und Verhalten. Meist merken wir es selbst nicht. Wir verfallen in die Co-Abhängigkeit.

Co-Abhängigkeit ist eine Primärerkrankung an der alle leiden, die mit einem Suchterkrankten leben. Typische Symptome sind z.B. Hilflosigkeit (Scham), Zukunftsangst, Existenzangst, stilles Leiden, Passivität, Vernachlässigung der eigenen Person, Kontrolle, Lügen usw.

Je mehr sich der Alkoholkranke bemüht, den "Stoff" zu beschaffen, zu trinken, desto mehr konzentriert sich der Partner (Co-Abhängige) auf den Trinker, auf sein Verhalten und seinen Alkoholkonsum.

Elisabeth Komander
Elisabeth Komander
Suchtkrankenhelferin
Jutta Fensch
Jutta Fensch

Das eigene Verhalten ändert sich in Folge dessen: wir fangen an, dem trinkenden Partner nachzuspionieren, sorgen krankhaft für Frieden und schränken alle Aktivitäten außerhalb der Familie ein, stehen selbst im Schatten des alkoholisierten Partners, unser Selbstwertgefühl geht verloren.

Um aus dieser Misere herauszukommen, haben wir die Angehörigengruppe, in der wir unsere Erfahrungen miteinander austauschen um uns aus der Co-Abhängigkeit zu lösen.

Das Anliegen der Angehörigengruppe ist, dass wir Co-Abhängige, unsere eigene Identität und unser Selbstwertgefühl wieder finden, so dass wir die Verantwortung für das eigene Leben wieder selbst in die Hand nehmen können.


(Elisabeth und Jutta)


Allgemeine Frauengruppe
Für Frauen, die in der Suchttkrankenhilfe Fallersleben e.V. gesunden konnten, bieten wir eine Frauengruppe an. Bei dieser Beisammensein tauschen wir uns aus über Themen, die speziell uns Frauen beschäftigen und interessieren. Hier ist das Thema "Alkohol" zwar nicht tabu, steht jedoch nicht im Vordergrund. Heike Nowak
Heike Nowak
Elisabeth Komander
Elisabeth Komander
Suchtkrankenhelferin
 
In Zeitlich lockerer Folge kommen wir zusammen und sprechen über uns. Nachdem der Alkohol nicht im Mittelpunkt der Familie steht, können wir uns wieder auf uns besinnen und schauen, was uns gut tut und was wir evtl. ändern können und wollen.

(Heike)


Seniorengruppe
Nach ihrer langjährigen Suchtkrankenbetreuung entstand auf Initiative von Waltraut und Siegfried Blach -Gruppengründer der Suchkrankenhilfe Fallersleben e.V.- die Seniorengruppe "Flotte Senioren". Die Gruppe besteht z. Zt. aus 26 Personen.
Diese flotten Senioren haben viele Jahre an den Gruppenstunden der Suchtkrankenhilfe Fallersleben teilgenommen. Zum größtem Teil auch heute noch.

Die "Flotten Senioren" treffen sich an jedem 1. Freitag im Monat. Jedes Mitglied bringt sich ein, sei es Kaffee und Tee kochen, Tische eindecken, aufräumen um die Räume, wie angetroffen, wieder ordentlich zu hinterlassen.

Wir lösen Ratespiele und Denksportaufgaben, die unser Gedächtnis trainieren. Sehr oft gibt es auch noch eine kleine Geschichte, die uns etwas über den Sinn des Lebens vermittelt. Es ist schön, wenn wir gemeinsam und in gemütlicher Atmosphäre zusammenkommen bei Kaffee und Kuchen.
Elke Gruber
Elke Gruber
Suchtkrankenhelferin
Helga Martinez Font
Helga Martinez Font
Suchtkrankenberaterin
Viel Freude haben wir bei unseren Ausflügen, Exkursionen und Veranstaltungen. All das verbessert unsere Lebensqualität. Wie alt wir auch sind, wir brauchen einander und können uns gegenseitig viel geben, und all das erhält auch unsere Abstinenz.

Ab dem 1. Juli 2010 haben Waltraut und Siegfried Blach die Seniorengruppe an Elke Gruber übergeben.
Das Gründungspaar verlässt Fallersleben und wird seinen Lebensabend in Bayern verbringen. Für die schöne Zeit zum Wohle der älteren Generation sagen wir Beiden Danke schön.
Die flotten Senioren werden den Kreis im Sinn von Waltraut und Siegfried Blach fortführen.

Elke

1. Juli 2010